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12.10.2017

16:33 Uhr

Brexit

Galgenfrist für London

VonRuth Berschens, Kerstin Leitel

PremiumDie Briten könnten zwei Jahre länger im Binnenmarkt bleiben – mit allen Pflichten, aber ohne Stimmrechte. Denn auch in der fünften Brexit-Verhandlungsrunde wurden kaum Fortschritte erzielt.

Großbritannien ist auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Moment Select/Getty Images

London vor dem Brexit

Großbritannien ist auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft.

Brüssel/LondonBrexit-Minister David Davis wandte sich mit einem dringenden Appell an die EU-Regierungschefs. „Ich hoffe, dass Sie Michel Barnier die Mittel geben, um unsere Verhandlungen auszuweiten“, sagte Davis am Donnerstag in Brüssel. Es müsse endlich über die zukünftige Partnerschaft des Vereinigten Königreichs mit der EU gesprochen werden.

Der Wunsch des Briten wird nicht in Erfüllung gehen. Das stellte Barnier postwendend klar. „Ich kann dem Europäischen Rat nicht empfehlen, Diskussionen über die zukünftigen Beziehungen zum Vereinigten Königreich zu beginnen“, sagte der Brexit-Chefunterhändler der EU. Der Franzose ist höchst unzufrieden mit den Brexit-Verhandlungen. Auch in Runde fünf, die am Donnerstag in Brüssel...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

12.10.2017, 17:23 Uhr

Sehr geehrte Frau Berschens,

es ist ja nichts falsch an Ihrem Artikel. Aber er verführt zu Missverständnissen. Nehmen Sie als Beispiel nur die Überschrift "Galgenfrist für London". Ja ist denn die Galgenfrist tatsächlich beschlossen? Natürlich nicht. Aber sie könnte beschlossen werden. "Könnte", wohlgemerkt "könnte". Gibt es zwischen harten Fakten und bloßen Möglichkeiten keinen Unterschied mehr?

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