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23.06.2017

18:41 Uhr

Brexit-Hochburg ein Jahr nach dem Votum

„Wir können so nicht weitermachen“

VonKerstin Leitel

PremiumEin Jahr nachdem die Mehrheit der Briten dafür gestimmt hat, die EU zu verlassen, herrscht in weiten Teilen des Landes Katerstimmung. Ein Besuch in der Kleinstadt Boston, der Brexit-Hochburg Großbritanniens.

Im Zuge der Osterweiterung der EU haben sich viele Rumänen, Polen und Bulgaren in der Kleinstadt niedergelassen. AFP; Files; Francois Guillot

Straße in Boston

Im Zuge der Osterweiterung der EU haben sich viele Rumänen, Polen und Bulgaren in der Kleinstadt niedergelassen.

Boston„Ich habe nichts gegen die Einwanderer“, sagt Alfred und zieht an seiner Zigarette. „Aber manche arbeiten nicht, sondern wollen hier nur Arbeitslosenhilfe abgreifen“. Mit zusammengekniffenen Augen blickt der 75-jährige Brite über den Platz, der vor ihm liegt: Das Stadtzentrum von Boston, einer kleinen Stadt im Osten Englands. Einer typischen Kleinstadt mit einer Kirche, einem Marks & Spencer-Kaufhaus, einem Pizza Hut und unzähligen Telefonläden. Am Himmel ziehen Möwen kreischend ihre Runden. Seit dem EU-Referendum ist Boston aber im ganzen Land bekannt: als die europafeindlichste Stadt des Vereinigten Königreichs.

Genau ein Jahr ist es an diesem Freitag her, dass die...

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