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21.04.2017

13:22 Uhr

Brexit-Verhandlungen

Geschlossene Front gegen London

VonRuth Berschens

PremiumDie verbleibenden 27 EU-Staaten wollen Premierministerin Theresa May nichts schenken. Ihre Verhandlungsposition hat die EU sogar noch verschärft – auch auf Betreiben des Bundesfinanzministeriums.

Noch weht die britische Fahne in der Hauptstadt der EU. AFP; Files; Francois Guillot

Die Repräsentanz Großbritanniens in Brüssel

Noch weht die britische Fahne in der Hauptstadt der EU.

BrüsselScheiden tut weh. Darauf hat der finnische Finanzminister Petteri Orpo in diesen Tagen hingewiesen. Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU werde für die Briten „so schmerzhaft sein, dass danach niemand Lust haben wird, diese Erfahrung am eigenen Leib zu machen“, prognostiziert der Finne. Er sei sich sicher, dass kein anderer EU-Staat dem britischen Beispiel folgen werde.

Der Brexit soll potenzielle Wiederholungstäter abschrecken. Darüber sind sich die verbleibenden 27 EU-Staaten einig. Der britischen Premierministerin Theresa May und ihrem Brexit-Unterhändler David Davis stehen harte Zeiten bevor. In Brüssel stoßen sie auf eine geschlossene Front. Die EU-27 steht fest zusammen....

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

24.04.2017, 12:52 Uhr

Ganz allgemein gesprochen: Verhandlungen sind bekanntlich kein Diktat. Sie sind ein Gespräch, bei dem beide Seiten ihre Standpunkte einbringen und die mit einer gütlichen Einigung und zwei Unterschriften enden.

Mit Abstand am schwierigsten ist, das eigene Verhandlungsziel zu formulieren. Eine gewisse Portion Ehrgeiz kann dabei nicht schaden. Aber völlig überziehen darf man den eigenen Ehrgeiz auch nicht. Wer den Verhandlungsgegner überfordert, erleidet Schiffbruch. Man muß immer daran denken, dass man seine Unterschrift braucht. Mit völlig überzogenen Wünschen erhält man sie sicher nicht.

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