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11.10.2016

19:35 Uhr

Brexit-Verhandlungen

Mays heimliche Verbündete

PremiumEuropäische Industrieverbände und Unternehmen kämpfen an der Seite Londons dafür, dass Großbritannien den freien Zugang zum Binnenmarkt behält. Die politische Führung der EU verbittet sich diese Einmischung.

Großbritanniens Premierministerin Theresa May AFP; Files; Francois Guillot

Spätestens Ende März kommenden Jahres soll das Austrittsersuchen ihres Landes in Brüssel eintreffen.

Großbritanniens Premierministerin Theresa May

Brüssel/BerlinFrankreichs Staatspräsident Francois Hollande nahm kein Blatt vor den Mund. „Großbritannien hat sich für den Brexit entschieden, ich glaube sogar für einen harten Brexit“, konstatierte Hollande vergangene Woche in Paris. Das werde nicht ohne Konsequenzen bleiben. „Es muss eine Drohung geben, es muss ein Risiko geben, es muss einen Preis geben“, sagte Hollande. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht das ähnlich. Der Brexit dürfe nicht dazu führen, „dass sich in Europa ein Prozess breitmacht, in dem jeder tut und lässt, was er will“, sagte die Kanzlerin.

Die Warnungen der Chefs der beiden größten EU-Staaten richtet sich nicht nur an die Regierung...

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