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30.12.2016

13:33 Uhr

Brexit-Vorbereitungen

Theresa May – or may not

VonKatharina Slodczyk

PremiumDie britische Premierministerin gibt sich gern als Kämpferin für die kleinen Leute. Doch bei der Vorbereitung des EU-Austritts lässt sich nicht länger verbergen: Sie stand eigentlich immer auf Seiten des Establishments.

Eine Frau will nach oben. i-Images/Polaris/laif

Theresa May beim Aktienstudium

Eine Frau will nach oben.

LondonDie Kehrtwende ist gut versteckt. Eingepackt in blumige Abhandlungen über die Vorzüge langfristigen Denkens in der Wirtschaft, kassiert Theresa May ein zentrales Versprechen aus den ersten Tagen ihrer Amtszeit. Eine Art Mitbestimmung nach deutschem Vorbild hatte die neue Premierministerin Großbritanniens im Sommer versprochen, Arbeitnehmervertreter in den Führungsgremien von Konzernen.

„Es ist wichtig, dass die Stimmen von Arbeitern gehört werden“, sagt sie zwar noch Ende November auf dem Jahrestreffen des Arbeitgeberverbands CBI in einem Fünf-Sterne-Hotel im Westen Londons. Dann folgt der entscheidende Satz: „Aber das muss nicht durch die direkte Ernennung eines Arbeiters in das Spitzengremium passieren.“ Es gebe andere...

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