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23.08.2015

14:33 Uhr

China im Schatten der Globalisierung

Ende eines Traums?

VonStephan Scheuer, Jens Münchrath

PremiumChina war jahrelang Garant für Wachstum. Doch die Systeme für Recht und Sicherheit wuchsen im Land nicht mit. Das zeigen die Explosionen von Tianjin und die Kapriolen der Börse. Nun sehen sie Schatten der Globalisierung.

17.000 Wohnungen sind beschädigt. Reuters

Das Ausmaß der Zerstörung in Tianjin

17.000 Wohnungen sind beschädigt.

Düsseldorf, PekingTianjin, 21 Uhr, an dem Tag, der das Land verändern wird. Erschöpft legt sich Qiqi Zhang früh schlafen. Zusammen mit ihren Eltern und ihren drei Kindern hat die 33-jährige Modedesignerin das neue Apartment in der Hafencity der Metropole eingerichtet. Es ist erst der zweite Tag, an dem sie in der Eigentumswohnung übernachten.

Schon kurze Zeit später reißt an diesem 12. August eine gewaltige Explosion Zhang aus ihren Träumen. „Die ganze Wohnung wackelte“, erinnert sie sich. Zhang rennt zum Fenster, sieht eine riesige Stichflamme, die über die Wolkenkratzer von Tianjin weit in den Himmel ragt. Es folgt eine zweite,...

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