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04.09.2015

14:14 Uhr

China und Russland gegen den Westen

Eine neue Achse

VonDmitri Trenin

PremiumDer Historiker Dmitri Trenin erklärt, wieso Moskau und Peking geopolitisch aneinanderrücken und die Spaltung zum Westen immer größer wird. Bereits seit 2009 ist China Russlands wichtigster Handelspartner. Eine Analyse.

Der Autor ist Direktor des Moskauer Carnegie-Zentrums. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

Dmitri Trenin

Der Autor ist Direktor des Moskauer Carnegie-Zentrums. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

Die gern praktizierte europäische Nabelschau verstellt den Blick darauf, dass der Bruch zwischen Russland und dem Westen im Zuge der Ukraine-Krise weit über Europa hinausreichende geopolitische Konsequenzen hat.

Die Teilnahme des russischen Präsidenten Putin an der Feier der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg in Peking mag hierfür symbolhaft stehen: Russland ist dabei, zu seiner Rolle als eurasische Großmacht zwischen Ost und West zurückzukehren, und orientiert sich angesichts des politischen und wirtschaftlichen Drucks aus den USA und Europa nun zunehmend in Richtung China. Inzwischen hat Moskau einen engeren Draht nach Peking als nach Berlin. Das muss kein Vorbote eines chinesisch-russischen Blocks...

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