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08.11.2015

12:10 Uhr

Chinas junge Superreiche

Maos wilder Nachwuchs

VonStephan Scheuer

PremiumGierig, verschwenderisch, unantastbar – so sahen sich Chinas Superreiche. Dann kam der Börsenkrach – und nicht nur der. Doch die Erben und Unternehmer sind für die Regierung zu wichtig, um sie einfach fallen zu lassen.

Paul Hu, Manager bei einem Netzwerkausrüster, leistet sich in seinem Bürogebäude ein schillerndes Wohnzimmer–Aquarium inklusive. Alessandro Gandolfi/Parallelozero

Luxus im Alltag

Paul Hu, Manager bei einem Netzwerkausrüster, leistet sich in seinem Bürogebäude ein schillerndes Wohnzimmer–Aquarium inklusive.

PekingVor 25 Jahren, als Deutschland Ost und West sich wieder vereinigten, steuerte die Volksrepublik China zur weltweiten Wirtschaftsleistung 1,8 Prozent bei. Und das, obwohl schon damals jeder sechste Mensch auf der Erde ein Chinese war. Heute sind es mehr als 15 Prozent. Der Boom machte einige Unternehmer nicht nur reich, sondern superreich. Und die allmächtige Kommunistische Partei ließ sie gewähren, denn schon der Architekt von Chinas wirtschaftlicher Öffnung, Deng Xiaoping, hatte einst die Losung ausgegeben: „Lasst einige zuerst reich werden.“

Mittlerweile leben in keinem Land der Welt so viele Milliardäre wie in China. Zum ersten Mal hat die Volksrepublik...

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