Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.03.2016

14:28 Uhr

Datenschutz in Terrorzeiten

Der Kryptokrieg hat begonnen

VonAnja Stehle

PremiumDie Terroranschläge in Brüssel werfen einmal mehr die Frage auf: Wann geht Sicherheit vor Freiheit? Auch der Datenzugriff von Behörden braucht klare Regeln, wie das Beispiel Apple zeigt. Eine Analyse.

Es gilt abzuwägen, welche Forderungen der Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden legitim und welche überzogen sind. dpa

Datenschutz als oberstes Gut

Es gilt abzuwägen, welche Forderungen der Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden legitim und welche überzogen sind.

BerlinDer Showdown im Streit zwischen Apple und der US-Justiz vor dem Gericht ist ausgeblieben. Offenbar ist es den FBI-Ermittlern nun gelungen, die Verschlüsselungssoftware auf dem iPhone des Attentäters von San Bernardino zu knacken. Mit allen Mitteln wollte Apple-Chef Tim Cook verhindern, dass der Konzern zum Mithelfer bei der Entschlüsselung des Geräts wird. Denn auf dem Spiel steht nicht weniger als die Glaubwürdigkeit der Datenschutz-Prinzipien des Konzerns.

Der Erfolg der FBI-Hacker macht nun ein für den Umgang der US-Behörden mit unseren Daten richtungsweisendes Urteil überflüssig – allerdings nur für den Moment. Denn der Streit um die Verschlüsselungstechnik, den Experten bereits...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×