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06.01.2016

16:31 Uhr

Dauermisere der Währungsunion

Ein Hoffnungsschimmer für den Euro

VonAshoka Mody

PremiumDie Euro-Zone befindet sich in einer anhaltenden Krise, auch wenn es kaum jemand wahrhaben will. Sie wird durch erzwungenes Gruppendenken zusammengehalten. Es ist ein gutes Zeichen, dass einzelne Staaten rebellieren.

Länder wie Spanien, Italien und Frankreich rebellieren gegen die Sparauflagen der EU. dapd

Proteste in Madrid gegen Sparmaßnahmen

Länder wie Spanien, Italien und Frankreich rebellieren gegen die Sparauflagen der EU.

Liegt die anhaltende Misere der Euro-Zone an den grundlegenden Mängeln bei ihrer Gründung, oder haben die Politiker nicht angemessen auf die Krise reagiert? Die Mitglieder der Euro-Zone haben ihre eigene Geldpolitik aufgegeben, aber die politische Willenskraft der Gründungsväter war nicht stark genug, um zur gegenseitigen Unterstützung auf gemeinsamen Ressourcen zu bestehen.

Zu diesem Mangel kommt eine Politik ohne klare Ziele, des Hinhaltens und der Halbherzigkeiten. Beides, die unvollständige Währungsunion und die ständigen politischen Fehlentscheidungen, hat ein und denselben Grund.

Ashoka Modi ist Gastprofessor an der US-Eliteuniversität Princeton. (Quelle: PR [M])

Der Autor

Ashoka Modi ist Gastprofessor an der US-Eliteuniversität Princeton.

(Quelle: PR [M])

Mit Ausnahme des im Juli 2012 gemachten Versprechens, in Not geratene Staaten durch kurzfristigen Ankauf von Staatsanleihen (Outright Monetary Transactions) zu...

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