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27.12.2016

17:15 Uhr

David Friedman

Ein Falke für Jerusalem

VonFrank Wiebe

PremiumDonald Trumps ehemaliger Konkursanwalt wird der neue Botschafter in Israel. Klartext ist eher sein Stil als diplomatische Feinheiten. Er fordert unter anderem die Anerkennung Jerusalems als „unteilbare Hauptstadt“.

Eine Zwei-Staaten-Lösung hält er prinzipiell nicht für ausgeschlossen. Pressefoto

David Friedman

Eine Zwei-Staaten-Lösung hält er prinzipiell nicht für ausgeschlossen.

New YorkWenig dürfte den künftigen US-Präsidenten Donald Trump so sehr geärgert haben wie die Uno-Resolution gegen jüdische Siedlungen in besetzten palästinensischen Gebieten, die die auslaufende Regierung Obama nicht blockiert hat. Künftig herrscht ein anderer Wind. Das macht auch die Ernennung von David Friedman als Botschafter für das Land deutlich. In einem Beitrag für die Webseite „Israelnationalnews.com“ bezeichnete Friedman US-Präsident Barack Obama als Antisemiten, weil er Messerattacken von Palästinensern auf Juden nicht entschieden genug verurteilt habe.

Gleichzeitig nannte er die Anhänger von J Street „schlimmer als Kapos“, als die jüdischen Aufseher in Konzentrationslagern. J Street ist eine Organisation amerikanischer Juden,...

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