Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.01.2017

16:58 Uhr

Debatte um Hackerangriffe

Putin klagt über „Hexenjagd“

VonAndré Ballin

PremiumRussland fühlt sich von der Diskussion um Cyberattacken dämonisiert. Der Bericht der US-Geheimdienste enthalte viele Emotionen, aber kaum Fakten. Auch kritische Stimmen aus Deutschland sorgen für wütende Reaktionen.

US-Geheimdienste werfen dem Präsidenten vor die Wahl beeinflusst zu haben. dpa

Wladimir Putin

US-Geheimdienste werfen dem Präsidenten vor die Wahl beeinflusst zu haben.

Moskau„Enttäuscht und irritiert“ – so zeigt sich der Kreml über den von den US-Geheimdiensten veröffentlichten Bericht zu angeblichen Cyberangriffen im US-Wahlkampf. Man sei der Anschuldigungen „ernsthaft müde“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag. „Das erinnert schon an ausgewachsene Hexenjagd.“

Solche Beschuldigungen habe es schon mehrfach in der US-Geschichte gegeben, erinnerte Peskow an die McCarthy-Ära Ende der 1940er-Jahre, als es in den USA zu einer Hetzjagd auf echte und vermeintliche Kommunisten gekommen war.

Die US-Geheimdienste CIA, FBI und NSA hatten den russischen Präsidenten Wladimir Putin beschuldigt, hinter den Attacken auf die Demokratische Partei zu stehen. Ziel sei es gewesen, die...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×