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01.06.2017

17:11 Uhr

Deutsch-amerikanische Beziehungen

„Ami, stay here“

VonAndreas Kluth

PremiumDeutsche und Amerikaner waren schon immer in Hassliebe tief verbunden, erinnert sich der Leiter der englischsprachigen Ausgabe des Handelsblatts. Und sie haben schon weitaus Schlimmeres durchgemacht als zurzeit.

Auf Selbstfindung. dpa

Angela Merkel und Donald Trump

Auf Selbstfindung.

New YorkSchieben wir gleich mal die Schuld auf Frederick Muhlenberg. Als Deutschamerikaner und erster Sprecher des Repräsentantenhauses der USA soll Muhlenberg 1795 gegen Deutsch als offizielle Zweitsprache gestimmt und damit das Gesetz verhindert haben. So war es nicht, aber die Legende ist wichtiger als die Wahrheit. Die Deutschen waren immer die größte und zugleich unscheinbarste Einwanderergruppe in Amerika, auch nach dem ersten Weltkrieg, als aus Schmidts Smiths und aus Müllers Millers wurden. Auch ich bin Deutschamerikaner. Auch Donald Trump ist einer.

Das ist dem Präsidenten der USA egal, weil er sich nicht für Geschichte interessiert. Sonst hätte er ein...

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