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08.05.2015

11:26 Uhr

Deutsch-Amerikanisches Verhältnis

Freihandel ohne Lobby

VonDaniel Delhaes, Thomas Ludwig, Torsten Riecke

PremiumNach einer exklusiven Umfrage verlieren die deutschen Manager das Interesse am Freihandelsabkommen mit den USA. Nur ein Viertel glaubt, dass das eigene Unternehmen von TTIP profitiert.

Deutsche Unternehmer sind wenig euphorisch. dpa

Handelsbrücke zwischen den USA und Europa

Deutsche Unternehmer sind wenig euphorisch.

BerlinDer ehemalige US-Botschafter in Deutschland, John Kornblum, nennt es ein „Jahrhundertprojekt“. Die EU-Kommission betrachtet es als kostenloses Wachstums- und Beschäftigungsprogramm. Nur die deutschen Unternehmen und Verbraucher verlieren offenbar das Interesse an dem transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP. Der neue Handelsblatt Business-Monitor zeigt, dass nur noch 38 Prozent der befragten Führungskräfte die Verhandlungen „aufmerksam“ verfolgen. Fast zwei Drittel hingegen beachten sie „weniger aufmerksam“ oder „so gut wie gar nicht“. Das Desinteresse kommt vor allem aus kleinen und mittleren Unternehmen. Die Meinungsforscher von Forsa hatten im Auftrag des Handelsblatts 673 Führungskräfte befragt. Das überraschende Ergebnis: Lediglich ein Viertel von ihnen glaubt, dass ihr...

Kommentare (1)

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Herr Matthias Moser

08.05.2015, 12:32 Uhr

Freihandel in der jetzigen Form heißt nur, daß die amerikanischen Konzerne vorbei an unserer Rechtsprechung ihren Markt ausweiten. Die EU hat sich in den Verhandlungen vollständig über den Tisch ziehen lassen. Freihandel mit Zollabbbau und ggs Anerkennung technischer Normen ja, aber nicht mit Schiedsgerichten, Abbau von Gesundheitsstandards oder privaten Wasserwerken.

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