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15.07.2017

08:17 Uhr

Deutsche Hilfe für Bangladesch

Wege aus dem Elend

VonFlorian Kolf

PremiumNoch ist in Bangladesch jeder Zweite Analphabet. Aus schierer Not brechen gerade Mädchen oft die Schule ab und arbeiten als Hilfskräfte. Um das zu ändern, investieren deutsche Textilfirmen nun in Bildung vor Ort.

„Ohne Bildung keine Stimme.“ Quelle: Florian Kolf/HB (2) Reuters

Näherin in einer Werkstatt in Dhaka

„Ohne Bildung keine Stimme.“

Quelle: Florian Kolf/HB (2)

DhakaIm Schritttempo holpert der Toyota über die staubige Schlaglochpiste. Ein schier undurchdringliches Gewirr aus Fahrradrikschas, Fußgängern, Trägern mit Lasten auf dem Kopf, Handkarren und Autos macht die Fahrt durch das Viertel Mohammadpur in Dhaka zum Abenteuer. Die schwül-feuchte Luft und der Staub erschweren das Atmen, der Schweiß rinnt den Rücken hinunter. Ständiges Hupen, Geklingel und Geschrei schallt durch das Elendsquartier.

Zwischen den verfallenen Wellblechhütten türmen sich die Müllsäcke, Bündel mit Lumpen, Berge von alten Autoreifen. Kinder spielen in einem halb ausgeschlachteten, völlig verrosteten Bus.

Nur eine Straße weiter öffnet sich ein Tor zu einer anderen Welt. „KiK-UCEP Hesamuddin School“...

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