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14.11.2015

19:59 Uhr

Deutschland in neuer Position

Vom Geldgeber zum Bittsteller

VonRuth Berschens

PremiumWährend der Euro-Schuldenkrise agierte Deutschland aus einer Position der Stärke heraus – als Geldgeber und Neinsager. Die Flüchtlingskrise aber zwingt das politische Berlin zu einer neuen Bescheidenheit. Eine Analyse.

Mit Überheblichkeit kommt Deutschland aus dieser Krise nicht heraus. dpa

Bundespräsident Gauck besucht Flüchtlingsunterkunft

Mit Überheblichkeit kommt Deutschland aus dieser Krise nicht heraus.

BrüsselDie Flüchtlingskrise bringt Herausforderungen mit sich, die für einen deutschen Kanzler nur schwer zu ertragen sind. Dazu gehört der EU-Afrika-Gipfel in dieser Woche. Sicherlich gibt es gute Demokraten auf dem Schwarzen Kontinent, wie zum Beispiel Tunesiens Premier Habib Essid. Doch leider gibt es eben auch jene Diktaturen, deren Verbrechen am eigenen Volk so entsetzlich sind, dass man kaum noch Worte dafür findet. Eritrea ist hier zu nennen oder auch der Südsudan. Mit Regierungsvertretern dieser Staaten musste sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in Malta zwei Tage lang an einen Tisch setzen und gute Miene machen.

Für die Kanzlerin ist es nicht...

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