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12.01.2016

15:30 Uhr

Deutschlands Rolle in der Welt

Wege in der Krisenlandschaft

VonVolker Perthes

PremiumVon Russland über Syrien bis in den Jemen: Der d eutsche Politikwissenschaftler Volker Perthes wirft einen Blick auf mögliche außenpolitische Szenarien für die Bundesrepublik im Jahr 2016. Ein Gastkommentar.

Am Rande des Klimagipfels in Paris sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir über den Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat. AFP

Angela Merkel und Wladimir Putin

Am Rande des Klimagipfels in Paris sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir über den Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat.

Wir wissen nicht, welche geopolitischen Überraschungen 2016 auf uns zukommen. Regierungskanzleien und Außenministerien werden zunächst die Krisen, die sie 2015 schon umgetrieben haben, im Blick behalten. Die Beschleunigung internationaler Dynamiken macht Krisengetriebenheit tatsächlich zum „neuen Normalzustand“. Dabei haben wir es heute kaum noch mit einzelnen abgrenzbaren Krisen zu tun, sondern eher mit Krisenlandschaften, deren Landmarken zwar unterscheidbar sind, aber ein ineinanderfließendes Ganzes bilden. Syrien, die Flüchtlingskrise, der Kampf gegen den Terrorismus, die Beziehungen zu Russland, die innere Verfasstheit der Europäischen Union und die einzelner Mitgliedstaaten sind unmittelbar miteinander verwoben.

Konkrete politische Ereignisse werden sich nie vorhersagen lassen; auch „stabile Trends“...

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