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29.11.2016

15:30 Uhr

Die britische Währung und der Brexit

Das politische Pfund

VonJim O'Neill

PremiumSeit dem Referendum ist die britische Währung Indikator für Londons Politik, sieht Jim O‘Neill, früher Chairman von Goldman Sachs Asset Management und Staatssekretär für Handelsfragen im britischen Finanzministerium. Ein Gastbeitrag.

Seit dem Brexit-Referendum ist der Kurs der britischen Währung deutlich gefallen. Reuters

Pfund-Zeichen im Straßenpflaster

Seit dem Brexit-Referendum ist der Kurs der britischen Währung deutlich gefallen.

Aus 32-jähriger Erfahrung im Finanzsektor weiß ich, dass die seltsame Welt der Devisenmärkte manchmal nicht mit dem gesunden Menschenverstand zu fassen ist und dass der Versuch, einen zugrunde liegenden Gleichgewichtswert für das Pfund Sterling abzuschätzen, ein hoffnungsloses Unterfangen sein kann.

Tatsächlich wurde das Pfund am 23. Juni, dem Tag des Brexit-Referendums, in den Stunden nach Schließung der Wahllokale über dem Kurs von £ 1,5/$ 1 gehandelt. Dieser Kurs spiegelte die falsche Annahme wider, dass die Gegner des Austritts gewonnen hätten. Das Pfund ist seit diesem ursprünglichen Höchststand inzwischen um 20 Prozent gefallen, und gegenüber dem Euro ist es in ähnlicher...

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