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23.10.2015

10:08 Uhr

Die Einflüsterer von Brüssel

Immer auf der Suche nach einem offenen Ohr

PremiumOb Luxleaks, VW-Affäre oder TTIP: Bei jedem großen Thema, über das die EU entscheidet, wollen Verbände mitreden. Europas Volksvertreter und Lobbyisten aus der Wirtschaft sind einander nah – und bisweilen doch so fern.

751 Abgeordnete sitzen im Europäischen Parlament in Straßburg. Bis zu 30.000 Lobbyisten wollen Einfluss auf sie nehmen. dpa

Europäisches Parlament

751 Abgeordnete sitzen im Europäischen Parlament in Straßburg. Bis zu 30.000 Lobbyisten wollen Einfluss auf sie nehmen.

BrüsselEuropas Sozialdemokraten sind auf Unternehmenslobbyisten derzeit besonders schlecht zu sprechen. Weil sich 13 Konzerne weigern, vor dem Sonderausschuss zur Steuervermeidung auszusagen, verhängte die 190-köpfige S&D-Fraktion im EU-Parlament nun bis auf weiteres eine Kontaktsperre zu den Multis – darunter so illustre Namen wie der Versandhändler Amazon, der Burgerbrater McDonald’s, aber auch die HSBC-Bank sowie Facebook und der Tabakkonzern Philip Morris.

Den Ausschlag gegeben hatte Ikea: Das Brüsseler Verbindungsbüro der schwedischen Möbelkette hatte zu einem informellen Mittagessen mit EU-Abgeordneten zur Steuerdiskussion geladen, obwohl Manager des Möbelbauers zeitgleich im sogenannten „Luxleaks“-Ausschuss hätten erscheinen sollen. Für Peter Simon eine „unappetitliche“ Angelegenheit:...

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