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22.06.2015

20:00 Uhr

Die Rolle der Monarchie

Präsidenten kommen und gehen, die Queen bleibt

VonMatthias Thibaut

PremiumDie Queen gehört einfach dazu. In nahezu jeder Umfrage ist die Akzeptanz der Monarchie nie unter 70 Prozent gerutscht.

In der Mitte Königin Elizabeth II., Thronfolger Prinz Charles (2.v.l.) sowie Prinz William mit Sohn Prinz George (3.v.l.). Reuters

Vier Generation vereint

In der Mitte Königin Elizabeth II., Thronfolger Prinz Charles (2.v.l.) sowie Prinz William mit Sohn Prinz George (3.v.l.).

LondonFür stramm republikanische Deutsche gibt es gegenüber der Queen eigentlich nur eine Haltung: Nach spöttischer Verwunderung über die so anachronistische Institution hat man die Frage zu stellen, durch welch irdische Leistungen die Dame mit den Signal-Hüten ihre exaltierte Position überhaupt rechtfertigt. Es folgt Kopfschütteln über ein Volk, das in den infantilen Stadien seiner Entwicklung stecken geblieben sein oder in einer schweren Identitätskrise stecken muss. Nur als Touristenattraktion vermag man einen Sinn in der Monarchie zu erkennen. Man kann aber auch der Versuchung nachgeben und sich selbst dem Celebrity-Kult hingeben. Schließlich ist die Queen im Zeitalter der Globalisierung für alle da.

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