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16.06.2015

12:46 Uhr

DIW-Chef Marcel Fratzscher zum Grexit

Die schlechteste aller Lösungen

VonMarcel Fratzscher

PremiumÖkonom Marcel Fratzscher glaubt, dass von einem Grexit niemand profitiert: Weder Europa noch Athen. Für ihn lautet die Frage nicht, ob es einen Schuldenschnitt geben soll, sondern wann und wie er aussehen wird.

Marcel Fratzscher ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Der Autor

Marcel Fratzscher ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Die Verhandlungen mit der griechischen Regierung um die Auszahlung weiterer Kreditraten stehen auf Messers Schneide. Die Rufe manch deutscher Politiker und Ökonomen (siehe Hans-Werner Sinn im Handelsblatt vom 9. Juni) werden lauter, die Verhandlungen abzubrechen und einen Grexit herbeizuführen – nach dem Motto: „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“ Diese Strategie wäre falsch und kontraproduktiv.

Die Argumentation zugunsten des Grexits hat drei fundamentale Fehler. Die Unterstellung, die griechische Regierung beabsichtige eine Kapitalflucht griechischer Bürger ins Ausland, um so noch mehr Gelder der europäischen Gläubiger zu bekommen, ist im höchsten Maße zynisch. Der Schaden, der der griechischen Wirtschaft...

Kommentare (1)

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Herr Fotios Antonos

16.06.2015, 14:36 Uhr

Liebes Handelsblatt,
kann mir jemand die 43% - 18% - 79% Aufteilung des BIP erklären ?

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