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05.09.2016

10:04 Uhr

Drittes Hilfsprogramm für Griechenland

Brüssel hält Athen hin

VonRuth Berschens

PremiumDie griechische Regierung muss Staatseigentum privatisieren, um im Gegenzug internationale Finanzhilfen zu erhalten. Athen hat aber bisher wichtige Bedingungen nicht erfüllt. Griechenland drohen nun harte Konsequenzen.

Von den 15 Forderungen der europäischen Institutionen hat Athen bisher bloß zwei umgesetzt. Damit rückt die Auszahlung eines weiteren Hilfspakets für Griechenland weiter in die Ferne. dpa

Europäisches Hilfspaket

Von den 15 Forderungen der europäischen Institutionen hat Athen bisher bloß zwei umgesetzt. Damit rückt die Auszahlung eines weiteren Hilfspakets für Griechenland weiter in die Ferne.

BrüsselGriechenland ist mit seinem Reformprogramm erneut erheblich in Verzug geraten. Die Euro-Gruppe werde deshalb vorläufig keine weiteren Zahlungen aus dem dritten Hilfsprogramm leisten, sagte ein EU-Diplomat dem Handelsblatt. Bei der informellen Euro-Gruppen-Sitzung am Freitag in Bratislava werde es lediglich einen relativ kurzen Sachstandsbericht zu Griechenland geben. Am 10. Oktober kommen die Euro-Finanzminister erneut zusammen, doch auch dann sei mit keiner Freigabe von Geldern für Athen zu rechnen. Womöglich werde es dieses Jahr gar nicht mehr dazu kommen.

Die Euro-Finanzminister hatten zuletzt im Mai Mittel in Höhe 10,3 Milliarden Euro für Griechenland bewilligt. Es handelt sich um die erste Tranche...

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