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10.12.2015

13:58 Uhr

Dschihad im Digitalzeitalter

Ein Schutzschild gegen den High-Tech-Terror

VonTorsten Riecke

PremiumHigh Tech wird zur Geheimwaffe von radikalen Islamisten. Um uns dagegen zu wehren, sollten wir selbst die technischen Möglichkeiten besser nutzen. Doch der digitale Gegenangriff will geplant sein. Eine Analyse.

Die App wurde von Dschihadisten schon benutzt, um sich ihrer Gräueltaten zu rühmen. Reuters

Nachrichtendienst „Telegram“

Die App wurde von Dschihadisten schon benutzt, um sich ihrer Gräueltaten zu rühmen.

Im Spätsommer verhafteten Sicherheitskräfte in Malaysia im Auftrag der USA einen Hacker aus dem Kosovo. Der Mann wird beschuldigt, über das Internet persönliche Daten von fast 1400 amerikanischen Soldaten und Regierungsbeamten gestohlen und sie dann an ein Mitglied der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ weitergereicht zu haben. Später veröffentlichte der Dschihadist die Daten via Twitter – und rief seine Glaubenskrieger online zu Mordanschlägen auf die US-Bürger auf. Hier gehen Terroristen mit einer mittelalterlichen Weltanschauung Hand in Hand mit den modernsten Technologien des 21. Jahrhunderts.

Torsten Riecke ist International Correspondent. Pablo Castagnola

Torsten Riecke ist International Correspondent.

Spätestens seit den Anschlägen von Paris sind die digitalen Technologien wieder ins Visier der Fahnder gerückt. Die Attentäter,...

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