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14.12.2016

18:17 Uhr

Entwicklungshilfe

Ein neuer „Marshallplan“ für Afrika

VonDonata Riedel

PremiumDie bisherige Entwicklungshilfe nach dem Gießkannen-Prinzip hat nicht viel gebracht. Der zuständige Minister Gerd Müller hat deshalb einen „Marshallplan“ entworfen: Neue Jobs sollen die Migration nach Europa stoppen.

In einer Schule im westafrikanischen Senegal klärt ein Lehrer Schüler über Bilharziose auf, aufgenommen im Mai 2015. dpa

Schulklasse im Senegal

Müllers oberstes Ziel ist Effizienz.

BerlinEntwicklungsminister Gerd Müller stellt einen einfachen Vergleich auf: Als Ghana und Südkorea in den 1960er-Jahren unabhängig wurden, hatte das afrikanische Land ein höheres Bruttoinlandsprodukt als das asiatische – und lag beim Wohlstandsindikator gleichauf mit Spanien.

„Da stellt man sich schon die Frage: Was ist dort eigentlich die letzten 50 Jahre geschehen?“, fragt der CSU-Politiker, „in einem Land, das reich ist an Gold, Mineralien, guten Böden“. Bei richtigen politischen Rahmenbedingungen müsste Ghana eigentlich prosperieren, sagte Müller im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Die Frustration spürt nicht nur der Minister: Obwohl die reiche Welt nicht geizig ist und inzwischen jährlich 50 Milliarden...

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