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31.05.2016

16:36 Uhr

EU-Abwicklungsrichtlinie

Glückliche Banken, arme Steuerzahler

VonRuth Berschens

PremiumDie Finanzkrise hat gezeigt: Die Geldbranche handelt nicht immer im Dienst der Gesellschaft. Doch bei der Bankenabwicklungsrichtlinie bedienen Frankreich und Italien lieber die Interessen ihrer Banken. Eine Analyse.

Wolfgang Schäuble sollte seine italienischen und französischen Kollegen ausbremsen, findet Ruth Berschens. dpa

Finanzplatz Frankfurt

Wolfgang Schäuble sollte seine italienischen und französischen Kollegen ausbremsen, findet Ruth Berschens.

Das Kleingedruckte birgt oft böse Überraschungen. Das gilt nicht nur für Kaufverträge, sondern auch für Gesetze. Zum Beispiel die EU-Bankenabwicklungsrichtlinie: Das Regelwerk soll sicherstellen, dass im Falle einer Pleite künftig nicht mehr die Steuerzahler, sondern die Eigentümer und Gläubiger des betroffenen Instituts für den Schaden aufkommen. Wie das im Einzelnen geht, ist in der Richtlinie selbst jedoch nicht geregelt, sondern in den dazugehörigen Ausführungsbestimmungen. Darum wird in Brüssel nun beinhart gerungen. Es geht um sehr viel Geld.

Wie viel Haftungskapital genau muss eine Bank vorhalten? Wie präzise muss sie die Hierarchie der Gläubiger benennen, die im Falle einer Pleite alles...

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