Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.08.2016

18:22 Uhr

EU gegen USA

Worum es im Steuerstreit wirklich geht

VonMoritz Koch

PremiumDie EU-Kommission ermittelt gegen US-Konzerne wie Apple und Starbucks wegen Steuervermeidung. Washington wittert Willkür – und droht mit „Gegenmaßnahmen“. Die politische Sprengkraft ist enorm. Eine Analyse.

Der Steuerstreit ist ein Verteilungskampf. dpa

Starbucks-Café in in Hamburg

Der Steuerstreit ist ein Verteilungskampf.

New YorkAusnahmsweise sind sich alle einig in Washington. Kongress und Regierung, Republikaner und Demokraten. Besorgt, ja alarmiert ist man über die jüngsten Steuerermittlungen der Europäischen Union. Denn im Fadenkreuz der EU-Kommission befinden sich amerikanische Vorzeigeunternehmen, Apple, Starbucks und Amazon. Es geht um Geld und Macht; Forderungen in möglicherweise zweistelliger Milliardenhöhe.

Schon droht Washington mit „Gegenmaßnahmen“, ohne diese genauer zu umschreiben. Der Einschüchterungsversuch soll durch den offengelassenen Eskalationsrahmen maximale Wirkung entfalten. Was als europäische Untersuchung verdächtiger Subventionsmodelle begann, entwickelt sich zur ernsthaften Belastung der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Sogar von einem „Steuerkrieg“ ist die Rede. Eine Entscheidung der Welthandelsorganisation WTO zugunsten der...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×