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20.12.2016

13:10 Uhr

EU-Krise als Chance

Gestalten statt verwalten

VonHeinz Dürr, Hannes Rehm

PremiumDie Uhr tickt, der EU bleibt keine Zeit für Blütenträume einer institutionellen Neugestaltung. Es gilt, sich auf das Machbare zu konzentrieren und das auch zügig umzusetzen. Sechs Eckpfeiler. Ein Gastbeitrag.

Heinz Dürr (r.) war zuletzt Chef der Deutschen Bahn AG, Hannes Rehm leitete den Bankenrettungsfonds. Beide sind Beiratsmitglieder im Institut für den öffentlichen Sektor, Heinz Dürr als Vorsitzender.

Die Autoren

Heinz Dürr (r.) war zuletzt Chef der Deutschen Bahn AG, Hannes Rehm leitete den Bankenrettungsfonds. Beide sind Beiratsmitglieder im Institut für den öffentlichen Sektor, Heinz Dürr als Vorsitzender.

Die Uhr läuft gegen Europa. Der Kontinent wurde vom Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl ebenso überrascht wie von der Entscheidung der Briten für den Brexit. Von ähnlicher Sprengkraft für die Gemeinschaft ist das Ergebnis des italienischen Referendums vom 4. Dezember. Zum Druck von außen kommt die Erosion von innen. Es bleibt keine Zeit für Blütenträume einer institutionellen Neugestaltung.

Die Ansage ist: das Notwendige identifizieren, auf das Machbare konzentrieren und das zügig installieren. Sonst werden die Menschen immer stärker an der europäischen Idee zweifeln. Diese hat ihnen Frieden und Freizügigkeit gebracht, aber nicht überall Wohlstand. Europas Wirtschaft hat in den zurückliegenden Jahren aufgeholt,...

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