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08.02.2016

11:53 Uhr

EU-Pläne zur Gasversorgung

Das letzte Wort hat Brüssel

VonKlaus Stratmann, Thomas Ludwig

PremiumDie Brüsseler Behörde will sich den Zugriff auf Energielieferverträge sichern und damit massiv in die Energiepolitik der Mitgliedsstaaten einmischen. Widerstand gegen die Pläne der EU kommt aus Deutschland.

Bringt russisches Erdgas in die EU. imago/ZUMA Press

Die Yamal-Pipeline

Bringt russisches Erdgas in die EU.

Brüssel, BerlinDas Ziel kling gut: Die 28 EU-Staaten sollen eine „Energieunion“ bilden. Das soll die Versorgungssicherheit erhöhen und die Verhandlungsposition jedes einzelnen Mitgliedslandes gegenüber Lieferanten verbessern. Um das zu erreichen, will sich die EU-Kommission starke Durchgriffsrechte sichern: Sie will zwischenstaatliche Energieabkommen schon im Vorfeld eines Abschlusses prüfen und sogar Lieferverträge zwischen einzelnen Unternehmen unter die Lupe nehmen dürfen.  

Am Mittwoch will Energiekommissar Miguel Arias Cañete seine Pläne vorstellen. Doch schon jetzt kündigt sich Widerstand aus Deutschland an. „Liberalisierung und Binnenmarkt bedeuten, den Einfluss des Staates auf die Energieversorgung zu reduzieren“, sagte Holger Lösch, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung. Die EU-Kommission...

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