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16.03.2017

11:49 Uhr

EU-Reformen

Ein Fonds für die Währungsunion

VonRuth Berschens

PremiumDie Euro-Zone braucht neue Reforminitiativen. Bereits vor Jahren schlug Wolfgang Schäuble einen Europäischen Währungsfonds, kurz EWF, vor. Nun wird das Projekt wieder aktuell – wegen der Krise in Italien. Eine Analyse.

Wird aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus ein Europäischer Währungsfonds? dpa

Rettungsanker ESM

Wird aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus ein Europäischer Währungsfonds?

Der Bundesfinanzminister legte den Vorschlag schon vor sieben Jahren auf den Tisch: „Die Staaten der Euro-Zone könnten Notkredite von einem Europäischen Währungsfonds bekommen, um das Risiko einer Staatspleite zu verringern“, schrieb Wolfgang Schäuble am 11. März 2010 in der „Financial Times“. „Eine gute und interessante Idee“, lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel postwendend.

Die Idee war aus der Not geboren: Die Währungsunion musste ihr Mitglied Griechenland vor der Staatspleite retten, um den Euro zu bewahren. Damals entschied sich Angela Merkel schließlich für eine andere, kleinere Lösung: Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), im Volksmund auch Euro-Rettungsfonds genannt, entstand und wurde zum mit Abstand größten...

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