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08.12.2016

17:45 Uhr

EU-Sanktionen werden verlängert

Kein Pardon für Russland

VonAndré Ballin, Ruth Berschens, Till Hoppe

PremiumDie EU verlängert die Sanktionen gegen Russland aller Voraussicht bis Mitte 2017. Die Hoffnungen der deutschen Wirtschaft auf eine Lockerung werden damit erneut enttäuscht. Auch Putin dürfte nicht erfreut darüber sein.

„Die Sanktionen tun dem russischen Präsidenten Wladimir Putin weh und werden langfristig auch politisch Wirkung zeigen“. dpa

Roter Platz in Moskau

„Die Sanktionen tun dem russischen Präsidenten Wladimir Putin weh und werden langfristig auch politisch Wirkung zeigen“.

Brüssel, MoskauDie deutsche Wirtschaft muss sich auf eine Verlängerung der Sanktionen gegen Russland einstellen. Die Europäische Union werde die im Zuge des Ukraine-Konflikts verhängten Strafmaßnahmen voraussichtlich noch vor Jahresende um weitere sechs Monate verlängern, sagten EU-Diplomaten dem Handelsblatt. Bedenken dagegen habe nur ein Mitgliedstaat: Italien werde das Thema beim EU-Gipfel am kommenden Donnerstag ansprechen. Für ein italienisches Veto gegen eine Verlängerung gebe es bisher aber keine Anzeichen, hieß es in Brüssel. Der erforderliche einstimmige Beschluss der 28 EU-Staaten sei daher so gut wie sicher. Wahrscheinlich werde die Entscheidung nach dem EU-Gipfel ohne größere Debatte im schriftlichen Verfahren fallen.

Hoffnungen...

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