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22.03.2017

18:19 Uhr

Euro-Gruppen-Chef verärgert Südeuropäer

Dijsselbloem, der Schnaps und die Frauen

VonTill Hoppe

PremiumEuro-Gruppen-Chef Dijsselbloem verärgert Südeuropa mit einer abfälligen Äußerung und – zerstört damit die Chancen, im Amt zu bleiben. Ein Sturm der Entrüstung bricht über ihn herein.

Diplomatie gehört nicht zu seinen Stärken. Reuters, Sascha Rheker

Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem

Diplomatie gehört nicht zu seinen Stärken.

BrüsselEr ist ein Freund klarer Worte. Den Briten etwa sagte der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem voraus, ihr Land werde 20 Jahre nach dem EU-Austritt „völlig veraltet und total verarmt“ sein. Als Vorsitzender der Euro-Gruppe aber muss er sich in Diplomatie üben, um die Interessen unter den Finanzministern auszugleichen. Nach seinem Amtsantritt Anfang 2013 hatte der Sozialdemokrat deshalb lernen müssen, seine direkte, manchmal schroffe Art abzumildern, die vor allem den Südeuropäern aufgestoßen war.
Lange war ihm das gelungen. Bis jetzt: Mit einem einzigen Satz hat Dijsselbloem den gesamten Süden der Währungsgemeinschaft gegen sich aufgebracht – und damit wohl seine Chancen...

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