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12.07.2015

21:03 Uhr

Euro-Zone

Feuer unterm Dach

VonJan Hildebrand, Thomas Ludwig, Ruth Berschens

PremiumGriechenland hat die Währungsunion in zwei Lager geteilt. Berlin führt die Hardliner an, Paris die Fraktion der Nachgiebigen. Selbst wenn eine Einigung gelingt: Dieser Konflikt wird bleibenden Schaden hinterlassen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (v. l.), Griechenlands Premier Tsipras, Frankreichs Staatspräsident Hollande dpa

Unauflösbare Gegensätze?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (v. l.), Griechenlands Premier Tsipras, Frankreichs Staatspräsident Hollande

Brüssel, BerlinAls die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone am Sonntagnachmittag im Konferenzraum des Justus-Lipsius-Gebäudes Platz nahmen, hielten sie ein konfliktträchtiges Dokument in ihren Händen. Fast jeder wichtige Satz in diesem Papier war in eckige Klammern gesetzt – in internationalen Verhandlungen bedeutet das: strittig. Es war die schriftliche Zusammenfassung eines Streits, wie ihn die Währungsunion noch nicht erlebt hat.

Obwohl die Finanzminister fast das ganze Wochenende zur Griechenland-Krise verhandelt hatten, konnten sie ihren Chefs keine Kompromissvorlage bieten. Im Gegenteil: Ihr Papier macht zwei unversöhnliche Positionen deutlich, die Europa seit dem Wochenende spalten: Auf der einen Seite steht eine Gruppe, angeführt...

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