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17.11.2016

16:59 Uhr

Europa und der neue US-Präsident

Die Obama-Trump-Doktrin

VonTorsten Riecke

PremiumAusgerechnet Barack Obama spricht in Berlin für den Mann vor, der ihn im Wahlkampf so harsch angegriffen hat. Die Botschaft: Alles wird gut. Wirklich? Klar ist: Europa ist nicht nur militärisch gefordert. Eine Analyse.

„Wir werden okay sein.“ AFP; Files; Francois Guillot

Trump und Obama

„Wir werden okay sein.“

BerlinDie Ironie ist kaum zu überbieten: Der erste schwarze Präsident Amerikas reist als Botschafter Donald Trumps nach Europa. Barack Obama bereitet den Boden für einen Mann, der seine amerikanische Herkunft infrage gestellt hat und von einer Welle der weißen Wut ins Weiße Haus gespült wurde. Und dennoch tut Obama alles, um den besorgten Europäern die Angst vor dem Bully an den Schalthebeln der westlichen Führungsmacht zu nehmen. „Wir werden okay sein“, sagte der scheidende US-Präsident in seiner Rede in Athen. Mit anderen Worten: Alles wird gut. Wirklich?

Die Staats- und Regierungschefs in den europäischen Hauptstädten mögen daran nicht...

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