Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.07.2016

18:23 Uhr

Europa und die Türkei

Das Dilemma am Bosporus

VonTorsten Riecke

PremiumDer türkische Präsident Erdogan ist dabei, die Verbindung zu Europa und seinen Werten zu kappen. Gleichzeitig scheint das Land für den Westen mit jedem Tag ein bisschen wichtiger zu werden. Eine Analyse des Dilemmas.

So wichtig die Türkei als Puffer für Europa ist, so wichtig ist die Anbindung an Europa als Stabilitätsanker für Erdogan. AFP; Files; Francois Guillot

Vorteile für beide Seiten

So wichtig die Türkei als Puffer für Europa ist, so wichtig ist die Anbindung an Europa als Stabilitätsanker für Erdogan.

Mit jedem Tag scheint sich die Türkei ein Stück weiter vom Westen zu entfernen. Der staatliche Generalangriff auf die Pressefreiheit, mit dem die Regierung von Präsident Erdogan jetzt Dutzende Zeitungen, Radio- und Fernsehsender geschlossen hat, ist nur der bislang letzte Schlag gegen die Demokratie in der Türkei. Erdogan hat nach dem gescheiterten Putsch insgesamt mehr als 60.000 Soldaten, Journalisten, Richter, Anwälte, Lehrer und Mitarbeiter von Staatskonzernen wie Turkish Airlines entlassen, eingekerkert oder schikaniert. Deutlicher kann man die Brücke über den Bosporus, die Verbindung zu Europa und seinen Werten, nicht kappen.

Mit jedem Tag scheint die Türkei für den Westen und...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×