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17.10.2016

18:15 Uhr

Europa und Russland

Die nächste Eiszeit

VonAndré Ballin, Ruth Berschens, Till Hoppe, Donata Riedel

PremiumEuropas Regierungschefs wollen Russland mit neuen Sanktionen zu einer Lösung des Syrien-Konflikts bewegen. Angela Merkel unterstützt diesen Weg – die Wirtschaft reagiert alarmiert. Zuletzt ging die Strategie nicht auf.

Der Syrien-Krieg trübt das Verhältnis.

Wladimir Putin und Angela Merkel

Der Syrien-Krieg trübt das Verhältnis.

Brüssel/BerlinEigentlich wollten die 28 Staats- und Regierungschefs der EU bei ihrem Gipfeldinner am Donnerstagabend darüber diskutieren, wie Europa seine Beziehungen zu Russland wieder verbessern kann. Das heikle Thema Wirtschaftssanktionen gegen Moskau sollte ausgeklammert werden. So hatte es sich Italiens Premier Matteo Renzi gewünscht.

Doch Russlands Militäraktionen in Syrien machen dem Gastgeber des nächsten EU-Gipfels einen Strich durch die Rechnung. „Einige Regierungschefs werden zusätzliche Sanktionen gegen Russland fordern“, sagt ein hochrangiger EU-Diplomat. Ziel sei es, Russlands Präsidenten Wladimir Putin zur Beendigung des Bombardements in Aleppo zu bewegen. Weil weder Europäer noch die USA zu militärischen Schritten bereit sind, soll Moskau...

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