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14.02.2017

15:51 Uhr

Europa und USA

Neue Grundlage für die Nato

VonTill Hoppe

PremiumDas transatlantische Verteidigungsbündnis braucht eine neue Basis, Amerikaner und Europäer müssen aufeinander zugehen. Die Münchener Sicherheitskonferenz und der Nato-Gipfel bieten Gelegenheit dazu. Eine Analyse.

Kompromiss gesucht. dpa

Nato-Flagge

Kompromiss gesucht.

Nein, die Nato ist nicht obsolet. Niemand weiß das besser als die baltischen Staaten, in deren unmittelbarer Nachbarschaft das russische Militär groß angelegte Manöver abhält. Gerade deshalb sind es Länder wie Litauen, die von den europäischen Partnern verlangen, deutlich mehr in ihre Verteidigung zu investieren. Die größten Nato-Befürworter und der Nato-Skeptiker Donald Trump, sie ziehen also an einem Strang.

Was paradox anmutet, zeigt doch: Das transatlantische Verteidigungsbündnis braucht eine neue Grundlage.

Ein gemeinsames Verständnis, das auf der Übernahme größerer Lasten durch die europäischen Mitgliedstaaten ebenso fußt wie auf einem berechenbaren Verhalten der US-Seite, das eine realistische Vorstellung beinhaltet,...

Kommentare (1)

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Unbekannt

14.02.2017, 17:05 Uhr

Europa braucht eine europäische Verteidigungsgemeinschaft und keine NATO. Wir sollten froh sein, wenn die Amerikaner aufhören uns vorzuschreiben, was wir zu tun haben. Die sollen ihren totalen Krieg gegen den Islam bitte alleine führen. Die USA haben ja bis heute nicht verstanden, dass der Salafismus von ihren besten Freunden, den Saudis, erfunden wurde und immer noch weltweit finanziert wird. Und Herr Trump schützt vor allem seine Investitionen in Saudi Arabien. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

Wir brauchen auch keine gigantischen Verteidigungsbudgets. Europa mit 500 Millionen Einwohnern und den Atomwaffen von Frankreich und GB ist immer stark genug, sich selber zu verteidigen.

Deutschland hat sich, Dank Herrn Schröder, in eine fatale Abhängigkeit von den Russen begeben, was die Gaslieferungen angeht. Außerdem finanzieren wir dem Herrn Putin seine Großmachtsträume.

Die wichtigste Investition, die wir brauchen, ist eine Gas-Verflüssigungsanlage im Tiefseehafen Wilhelmshaven, um Gas aus Norwegen importieren zu können.

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