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18.03.2016

06:35 Uhr

Europäische Uneinigkeit

Es gibt zu viel Chauvinismus in Europa

VonThomas Ludwig

PremiumVon außen betrachtet gibt die EU ein jämmerliches Bild ab. Jede Krise bringt ausnahmslos das Schlechte ans Licht: Neid, Egoismus, Starrsinn. Europa muss endlich mehr Gemeinsamkeit kultivieren. Eine Analyse.

Was wollen Polen, Ungarn, Slowaken oder Briten internationale darstellen? dpa

Fahnen der europäischen Mitgliedsstaaten

Was wollen Polen, Ungarn, Slowaken oder Briten internationale darstellen?

Und wieder ist Gipfel und über Europas Wipfeln keine Ruh‘. Im Gegenteil: Von außen betrachtet gibt die Europäische Union ein jämmerliches Bild ab. Demnach bringt jede Krise, der sich die Europäer ausgesetzt sehen, ausnahmslos deren negative Charaktermerkmale ans Licht: Neid, Starrsinn, Egoismus, Nationalchauvinismus und Uneinigkeit bis zur drohenden Handlungsunfähigkeit. Das aber kann allenfalls Rechtsextremisten und Europahasser zufriedenstellen. Alle anderen sollten dem entgegenwirken und sich dazu bekennen, dass auch nach Finanz-, Griechenland- und Flüchtlingskrise das Repertoire europäischer Gemeinsamkeiten nicht aufgebraucht ist. Sie sollten also ihre Rhetorik ändern.

Tatsächlich trägt das Schwarz-Weiß-Bild des Jammers nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten...

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