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09.05.2016

16:06 Uhr

Europäische Union

Neue Regeln für Aktienstudien

VonAnke Rezmer, Katharina Slodczyk

PremiumDie EU-Kommission vollzieht eine Kehrtwende bei den Regulierung von Aktienstudien. Analysten müssen ihre Arbeit bald direkt verkaufen. Das wird deutliche Konsequenzen für den Markt haben.

Studien von Analysten sollen bald separat ausgewiesen und bezahlt werden. dpa

Bald nur noch Infos über große Börsenplayer?

Studien von Analysten sollen bald separat ausgewiesen und bezahlt werden.

Brüssel/FrankfurtEs ist eine Form des Koppelgeschäfts, im Branchenjargon auch „Bundling“ genannt, das schon bald der Vergangenheit angehören soll: Investoren wie Hedgefonds und Vermögensverwalter zahlen für Aktienstudien und anderes Research von Analysten mit den Gebühren, die sie überweisen, wenn sie über Banken Wertpapiere handeln. Letztendlich kommen also Kunden, deren Vermögen die Fondsmanager verwalten, mit ihrem Geld dafür auf – ohne die Summen genau zu kennen.

Die EU-Kommission will das ändern. Ab 2018 sollen Studien einen eigenen Preis bekommen und separat bezahlt werden, um so die Transparenz zu erhöhen. Experten erwarten, dass das neue Bezahlmodell die Zahl der Analysten weiter schrumpfen...

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