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21.06.2017

18:00 Uhr

Europäische Verteidigungsunion

Gemeinsam in den Kampf

VonThomas Hanke, Till Hoppe, Martin Murphy, Donata Riedel

PremiumDie EU-Regierungschefs wollen das Fundament für eine Verteidigungsunion legen. Die Staaten sind bereit, auf nationale Souveränität zu verzichten und bei der Verteidigung enger zusammenzuarbeiten. Sogar Frankreich ist dabei.

NATO-Soldaten beim "Iron Wolf"-Manöver in Litauen: Europas Truppen wachsen zusammen. AFP; Files; Francois Guillot

Europäische Verteidigung

NATO-Soldaten beim "Iron Wolf"-Manöver in Litauen: Europas Truppen wachsen zusammen.

Brüssel/BerlinMehr als 60 Jahre nach den ersten vergeblichen Anläufen macht die Europäische Union einen großen Schritt hin zur Verteidigungsgemeinschaft. Beim Gipfeltreffen an diesem Donnerstag wollen die Staats- und Regierungschefs der EU die militärische Zusammenarbeit stärken. Binnen drei Monaten sollen die Mitgliedstaaten konkrete Pläne vorlegen, welche Rüstungsgüter künftig gemeinsam beschafft und wie gemeinsame Auslandsmissionen verbessert werden können. Das geht aus dem Entwurf der Abschlusserklärung hervor, der dem Handelsblatt vorliegt.

Die neue Bereitschaft zur Kooperation kommt nicht von ungefähr. Die europäischen Staats- und Regierungschefs fürchten, dass Europa sich nicht mehr auf den Beistand der Großmacht USA verlassen kann. In seinem Einladungsschreiben...

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