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24.03.2017

13:47 Uhr

FBI-Chef James Comey

Eine Frage der Ehre

VonMoritz Koch

PremiumJames Comey hat Donald Trumps Wahlsieg befördert – ohne den FBI-Direktor wäre der heutige US-Präsident vermutlich niemals ins Weiße Haus eingezogen. Nun könnte er die Präsidentschaft des Republikaners zerstören.

FBI-Chef sagt aus. Reuters, Sascha Rheker

James Comey

FBI-Chef sagt aus.

WashingtonEs wirkte wie ein Treffen zweier Freunde: Kurz nach seinem Amtsantritt empfing Donald Trump FBI-Direktor James Comey im Weißen Haus. Der Präsident zog den hünenhaften Comey mit der rechten Hand zu sich herunter und klopfte ihm mit der linken auf den Rücken. Als wollte er dem Chef der US-Bundespolizei für dessen gute Arbeit danken.

Man kann mit einiger Berechtigung behaupten, dass Trump ohne Comey niemals ins Weiße Haus eingezogen wäre. Der 56-jährige FBI-Direktor hat sich mehrmals in den Präsidentschaftswahlkampf eingeschaltet, jedes Mal zum Schaden von Trumps Rivalin Hillary Clinton. Zwar empfahl die Bundespolizei keine Anklage wegen der E-Mail-Affäre...

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