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11.02.2015

17:05 Uhr

Finanzpolitik in Griechenland

Aufgeben würde der „Sicherungsarchitektur“ schaden

PremiumSollte die EU Griechenland eine Zwischenfinanzierung zusprechen, ist das Hilfsprogramm hinfällig. Das würde die Glaubwürdigkeit des Systems nachhaltig schädigen, meint Wirtschaftsexperte Thiess Büttner. Ein Gastbeitrag.

Wird Griechenland sich beugen und doch mit der EU verhandeln? dpa

Griechenland und der Euro

Wird Griechenland sich beugen und doch mit der EU verhandeln?

Seit der Wahl versucht die neue griechische Regierung mit einer medial inszenierten Konfrontationsstrategie eine Neuverhandlung der Finanzhilfen zu erzwingen. Aus finanzpolitischen Erwägungen heraus sollten sich die europäischen Regierungen aber darauf nicht einlassen – auch wenn es zu einem Austritt Griechenlands aus dem Euro käme.

Mit spektakulären Aktionen, wie der Absage an die Troika und außenpolitischen Signalen, versucht die griechische Regierung ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Angesichts der Versprechungen im Wahlkampf ist dies vielleicht nachvollziehbar. Bei allem Theaterdonner müssen die Handlungsoptionen aber nüchtern bewertet werden.

Griechenland und Europa müssen sich einig werden, sagt der Experte für Finanzen. Handelsblatt

Gastautor Thiess Büttner

Griechenland und Europa müssen sich einig werden, sagt der Experte für Finanzen.

Griechenland kann den Staatshaushalt gegenwärtig nicht aus eigenen Mitteln finanzieren. Die Mitgliedsländer der Eurozone und der...

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