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29.09.2016

06:17 Uhr

Flüchtlinge auf der Balkan-Route

Vor den Zäunen Europas

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumDie Balkan-Route ist geschlossen. Ungarn gewährt nur 30 Flüchtlingen pro Tag die Einreise, Tausende andere müssen vor den Grenzen ausharren. Premier Orbán will am liebsten keinen aufnehmen – und lässt abstimmen.

Illegal die Grenze zu überqueren, ist teuer und gefährlich. dpa

Flüchtlinge an der serbisch-ungarischen Grenze

Illegal die Grenze zu überqueren, ist teuer und gefährlich.

Subotica/BudapestDer Weg von Lahore in Pakistan in die serbische Kleinstadt Subotica ist weit. Vor 15 Monaten trat ihn der 22 Jahre alte Medizinstudent Gulamnaki an. Zu Fuß durchquerte er den Iran und die Türkei, schaffte es über Griechenland und Mazedonien bis nach Serbien. Doch nun sitzt er an der Grenze zu Ungarn fest – so wie mehr als 4000 weitere Flüchtlinge. „Meine Hoffnung ist, dass die Ungarn die Grenze aufmachen“, sagt er.

Seit drei Monaten harrt Gulamnaki im Flüchtlingslager am Rande Suboticas aus. „Ich will weiter nach Italien. Dort habe ich Freunde und kann mein Medizinstudium fertig machen“, sagt...

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