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06.10.2016

17:51 Uhr

Flüchtlinge aus dem Maghreb

Schwierige Bürokratie

VonSandra Louven

PremiumDeutschland will Flüchtlinge aus dem Maghreb schnell wieder zurückschicken. Doch die Rückführungen laufen schleppend. Das liegt nicht nur an den Behörden in Marokko und Tunesien, sondern auch an der deutschen Bürokratie.

Deutschland will die Maghrebstaaten als sichere Herkunftsländer deklarieren, um Flüchtlinge von dort schneller abzuschieben. dpa

Schlange in einer Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber

Deutschland will die Maghrebstaaten als sichere Herkunftsländer deklarieren, um Flüchtlinge von dort schneller abzuschieben.

Als Innenminister Thomas de Maizière (CDU) im März in die Maghreb-Staaten reiste, kehrte er mit den Versprechen zurück, die Rückführung von Migranten in diese Länder werde nun beschleunigt. Doch schon Ende Juli beschwerte sich der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD), dass sich in der Praxis nichts geändert habe und sich die Staaten nach wie vor „völlig unkooperativ“ zeigten.

Derzeit läuft eine zweite diplomatische Reisewelle: In der vergangenen Woche besuchte der sächsische Ministerpräsident und Bundesratspräsident Stanislaw Tillich (CDU) Marokko, zeitgleich telefonierte Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut mit dem marokkanischen König, und in der kommenden Woche kommt der marokkanische Innenminister nach Berlin. Das...

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