Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.07.2015

11:59 Uhr

Flüchtlinge aus dem Osten

„Gjermani, super, super“

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumDas Kosovo ist noch immer das Armenhaus Europas. Viele Menschen sitzen auf gepackten Koffern, sie hoffen auf ein besseres Leben. Das Land ihrer Träume heißt: Deutschland. Aber die Chancen, bleiben zu dürfen, sind gering.

Ins Land der Verheißung. Reuters

Flüchtlinge aus dem Kosovo auf dem Weg nach Europa

Ins Land der Verheißung.

PristinaDas neue, fein herausgeputzte Autohaus an der Ausfallstraße von Pristina glitzert in der Abendsonne. An der Eingangsfassade prangt das Volkswagen-Logo wie ein Versprechen auf eine bessere Konsumwelt. Doch auf den halben Dutzend elfenbeinfarbenen Sofas in der Eingangshalle sitzt am späten Nachmittag kein einziger Kunde. „In diesem Jahr läuft das Geschäft sehr schlecht“, sagt VW- und Skoda-Händler Baki Abdullahu. „Es gibt eine große Leere in unserem Land. Die Menschen warten auf nichts mehr.“

Es ist eine typische Szene aus dem Kosovo, dem Hinterhof Europas.

Die ehemalige Teilrepublik des früheren Jugoslawiens ist seit Februar 2008 ein unabhängiger Staat. Erst nach...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×