Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.04.2015

08:36 Uhr

Flüchtlinge

Das Schweigen Afrikas

VonWolfgang Drechsler, Pierre Heumann, Thomas Ludwig

PremiumEuropas Regierungen haben südlich des Mittelmeers kaum Partner, um die Flüchtlingsprobleme zu lindern. Stattdessen beschwören die Staatschefs dort den Traum einer Wirtschaftsgemeinschaft.

„Da vor allem die Unbequemen gehen, sehen Afrikas Herrscher sie nur zu gern ziehen“, schätzt der deutsche Afrikakenner und langjährige Botschafter in verschiedenen Staaten des Kontinents, Volker Seitz. dpa

Verzweifelte, für die sich niemand verantwortlich fühlt

„Da vor allem die Unbequemen gehen, sehen Afrikas Herrscher sie nur zu gern ziehen“, schätzt der deutsche Afrikakenner und langjährige Botschafter in verschiedenen Staaten des Kontinents, Volker Seitz.

Kapstadt, Tel Aviv, BrüsselEuropas Staats- und Regierungschefs hatten noch nichts beschlossen, da warnten die islamistischen Machthaber in Libyens Hauptstadt Tripolis bereits vor einem EU-Militäreinsatz gegen Schlepperboote, die von den Küsten ihres Landes Richtung Italien aufbrechen. Jede Art von Angriff habe Konsequenzen; man lasse sich nicht übergehen, ließ der vom Westen nicht anerkannte „Außenminister“ Muhammed el-Ghirani wissen.

Abgesehen von solchen Drohungen ist in diesen Tagen zum Thema Flüchtlinge indes wenig zu hören von der anderen Seite des Mittelmeeres. Während Europa um den richtigen Weg zur Lösung des Problems ringt, kommt vom Schwarzen Kontinent vor allem eins: beredtes Schweigen, sowohl in...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×