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18.08.2015

09:27 Uhr

Flüchtlinge in Deutschland

Retter in Not

VonDaniel Delhaes, Frank Specht, Till Hoppe, Ruth Berschens , Jacob Husse

PremiumBis zu 750.000 Flüchtlinge könnten 2015 nach Deutschland kommen, es wäre ein neuer Spitzenwert. Das fordert Gesellschaft und Regierung heraus. Die Union fürchtet politischen Sprengstoff – und verschärft den Ton.

Asylsuchende vor der griechischen Insel Kos. Quelle: AFP

Flüchtlingsboot

Asylsuchende vor der griechischen Insel Kos.

Quelle: AFP

Berlin Vor einer Woche noch gab sich Thomas de Maizière betont gelassen: „Wir sind gefordert, aber nicht überfordert. Wir bekommen das hin“, sagte der Bundesinnenminister beim Besuch der Bundespolizei-Kaserne im bayerischen Deggendorf, wo 250 Flüchtlinge täglich registriert werden.

Seit einigen Tagen aber schlägt der CDU-Politiker härtere Töne an: Die Zahlungen an einen Asylbewerber seien genauso hoch wie das Monatseinkommen eines Polizisten im Kosovo oder in Albanien. Statt Geld könnten Bewerber in Zukunft mehr Sachleistungen erhalten, auch das Taschengeld könne man sich „genauer anschauen“, um keine falschen Anreize zu setzen, forderte der CDU-Politiker.

Deutlicher Anstieg bei den Bundesländern im Juli

Das...

Kommentare (1)

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Frau Rosemarie Heyer

19.08.2015, 12:38 Uhr

Ich habe mit anderen Bürgern im Jan 2015 eine lokale Flüchtlingsinitiatve gegründet im Raum Wiesbaden. Das habe ich schon lange kommen sehen.
M.E. wie bereits bekannt in vielen anderen Themen - völliges Versagen der sogenannten Führung unseres Landes.
Es zeigt sich immer deutlicher, daß fast alle Regierungen weltweit keine Antworten haben auf die Intensität der Ereignisse in vielen Bereichen.
Wir sind alle noch mehr gefragt mit kreativen Lösungen lokal die Ärmel hochzu krempeln und mental positiv zu bleiben.

Da Deutschland so reich ist wird einfach weiter bezahlt. Das ist der bequemste Weg der Regierung...statt endlich klare Strukturen (Einwanderungsgesetz) zu schaffen und sich mit klaren Strukturen auch um die Akzeptanz der Bürger zu kümmern, sonst erleben wir ein schlimmes Wunder bei den nächsten Wahlen...und die sogenannte Willkommenskultur, die in so vielen Orten kreative und positive gelebt wird, bricht zusammen.

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