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17.02.2017

13:49 Uhr

Flüchtlingsdeal mit Türkei

Ankara verlangt von Brüssel Milliarden-Zahlung

VonMathias Brüggmann

PremiumDie Türkei erhöht im Flüchtlingsdeal mit Europa den Druck auf Brüssel: Respekt und Geld – das verlangt Vizepremier Mehmet Şimşek von der Europäischen Union, der er die Verletzung ihrer Zusagen vorwirft.

„Wir halten unsere Verpflichtungen ein, dann haltet ihr auch eure Zusagen ein“, fordert der türkische Vizepremier Mehmet Şimşek. Reuters, Sascha Rheker

Mehmet Şimşek

„Wir halten unsere Verpflichtungen ein, dann haltet ihr auch eure Zusagen ein“, fordert der türkische Vizepremier Mehmet Şimşek.

Berlin„Wir halten unsere Verpflichtungen ein, dann haltet ihr auch eure Zusagen ein“, forderte der türkische Vizepremier Mehmet Şimşek vor Journalisten in Berlin, wo er bei deutschen Investoren um mehr Engagement in seinem Land war.

Von den für 2016 zugesagten drei Milliarden Euro habe Ankara erst 748 Millionen Euro erhalten, so Şimşek weiter. „Wir sind nicht auf Almosen aus, es geht uns auch nicht um Erpressung“, schob er hinterher. Die Türkei liefere: Statt 5.000 Flüchtlinge pro Tag im Jahr 2015, verließen heute nur noch 20 bis 60 Flüchtlinge sein Land in Richtung Europa. Aber Brüssel, klagte der Vizeregierungschef, verletze seine...

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