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21.04.2015

07:11 Uhr

Flüchtlingsdramen

Tödliches Mittelmeer

VonTill Hoppe, Thomas Ludwig

PremiumNach den jüngsten Katastrophen kommt allmählich Bewegung in die europäische Flüchtlingspolitik. NGOs kritisieren die bisherige Tatenlosigkeit. Berlin sieht sich zu Unrecht an den Pranger gestellt.

Die EU sucht neue Strategie für eine Einwanderungspolitik. dpa

Kenterndes Flüchtlingsboot im Mittelmeer

Die EU sucht neue Strategie für eine Einwanderungspolitik.

Berlin/BrüsselSeenotrettung intensivieren, Schlepper bekämpfen, Flüchtlinge frühzeitig von der lebensgefährlichen Reise über das Mittelmeer abhalten – mit diesem Dreiklang will die EU künftig immer neue Tragödien  verhindern. Das zeichnete sich bei einem Treffen der Innen- und Außenminister der 28 Mitgliedstaaten am Montag ab.  

„Die Seenotrettung muss erheblich verbessert werden, sie muss schnell organisiert und europäisch finanziert werden“, fordert Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). Allerdings müsse die Gemeinschaft gleichzeitig  gegen Menschenhändler vorgehen – sowohl in Europa als auch in  Anrainerstaaten.

Kristalina Georgieva: „Der Wille fehlt, nicht das Geld“

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EU-Haushaltskommissarin Kristalina Georgieva fordert in der Flüchtlingspolitik eine bessere Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten. Die dabei entstehenden Lasten müssen aber auch gerecht verteilt werden.

Am Wochenende waren bei einer der schlimmsten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer mindestens 700 Menschen ertrunken. Ihr Boot war...

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