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20.03.2016

15:44 Uhr

Flüchtlingskrise

Warum der Türkei-Deal den Griechen alles abverlangt

VonFrank Specht

PremiumDie EU hat sich am Freitag mit der Türkei auf einen Flüchtlings-Deal verständigt. Bereits am Sonntag gingen Griechen, Deutsche und andere Nationen an die Umsetzung. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Flüchtlinge demonstrieren in Idomeni gegen das Dichtmachen der Balkan-Route. dpa

Flüchtlingskrise in Griechenland

Flüchtlinge demonstrieren in Idomeni gegen das Dichtmachen der Balkan-Route.

BerlinWas sieht die Vereinbarung vor?

Flüchtlinge, die seit Sonntag illegal über die Ägäis nach Griechenlandkommen, können vom 4. April an zwangsweise in die Türkei zurückgebracht werden. Die Hoffnung ist, dass auf diese Weise Schleppern das Handwerk gelegt wird. Ankara hat die EU insgesamt sechs Milliarden Euro Finanzhilfe bis 2018 und Visaerleichterungen zugesagt. Für jeden Syrer, der in die Türkei zurückgeschickt wird, nimmt die EU einen Syrer aus einem türkischen Flüchtlingslager auf. Über andere Nationalitäten sagt die Vereinbarung nichts.

Was bedeutet der Deal für Griechenland?

Das Land wird zunächst die Hauptlast der Vereinbarung tragen. In der Nacht zu Sonntag...

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