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27.05.2015

21:54 Uhr

Folgen der Digitalisierung

Wenn die Macht weich wird

VonJoseph Nye

PremiumHeute dominieren Staaten die Weltbühne nicht mehr allein. Durch das Internet erlangen immer mehr Akteure die Macht, das Weltgeschehen zu beeinflussen. Wer sich durchsetzen will, braucht „soft power“.

Weihe Macht lässt sich nicht steuern. ap

Volkskongress in China

Weihe Macht lässt sich nicht steuern.

In diesem Jahrhundert treten zwei Arten von Machtverlagerungen auf – die Verschiebung von Macht und die Streuung von Macht. Die Machtverschiebung von einem herrschenden Staat auf einen anderen ist ein bekannter Vorgang in der Geschichte, die Machtstreuung jedoch ein neuerer Prozess. Das Problem aller Staaten im heutigen Informationszeitalter ist, dass sich auch bei den mächtigsten Staaten immer mehr außerhalb ihrer Kontrolle abspielt.

In Bezug auf die Machtverschiebung wird einem vermeintlichen Niedergang der Vereinigten Staaten und irreführenden historischen Analogien mit dem alten Rom sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt. Wie ich jedoch in meinem neuen Buch „Is the American Century Over?“ darlege, unterlag...

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